Bildergalerie / picture gallery (1996 - 2000)

Im September 1996 fand im Bereich zwischen Cochem und Treis-Karden an der Mosel ein Gewässerübergang im Rahmen der Übung "Phönix 96" unter der Schirmherrschaft der ehemaligen Pionierbrigade 40 aus Lahnstein statt. Neben den eingesetzten Pioniereinheiten, die mittlerweile alle von der militärischen Landkarte verschwunden sind, beteiligten sich auch weitere Gasteinheiten, während dieser Übung die Mosel mit Hilfe einer Pontonbrücke und Fähren überquerten. Als Besonderheit ist die Teilnahme einer Bodanfähre und dem letzten Pionierschlepper seiner Art vom Typ Mainz (T-821) vom schweren Pionierbataillon 140 aus Emmerich anzumerken.Insgesamt sind ca. 90 analoge Photos verfügbar.

 

Teilnehmende Einheiten:

 

Pionierbrigade 40 – Lahnstein

Pionierbataillon 320 – Lahnstein

Pionierbrückenbataillon 330 – Speyer

Pionierbrückenbataillon 863 (Geräteeinheit) – Muggensturm

Schweres Pionierbataillon 140 - Emmerich

ABC-Abwehrbataillon 310 – Zweibrücken

Stabsfernmeldebataillon 5 – Lahnstein

Das Manöver "Cherusker Schwert 1997" fand in der Adventszeit zwischen dem 05.12. – 10.12.1997 im Ballungsraum zwischen Northeim-Hildesheim-Holzminden-Höxter und Paderborn statt. Zu diesem Zweck rückte das gesamte Artillerielehrregiment 5 „Hunsrück“ aus Idar-Oberstein mit ca. 1.500 Soldaten, 350 Rad- und 60 Kettenfahrzeugen ins Gelände. Mein Foto-Schwerpunkt dokumentiert Aktivitäten vom Beobachtungsartilleriebataillon 51 und Raketenartillerielehrbataillon 52 sowie Vorbereitungen zum Gewässerübergang in den Abendsstunden bei Polle an der Weser. Dieser fand erst in der Nacht statt, so dass ich davon leider keine Aufnahmen habe.Verfügbar sind von dieser Übung insgesamt 50 analoge Bilder. 

 

Die britische Logistikübung „Rhino Replen 97“ der 1 (UK) Armoured Division fand vom 08.-28.09.1997 mit 12.500 Soldaten statt, darunter 450 dänische Soldaten der Danish Reaction Brigade (DRB). Beteiligt waren rund 4.500 Rad- u. 160 Kettenfahrzeuge sowie 16 Hubschrauber. Meine Aufnahmen zeigen einen Querschnitt der Marschaktivitäten im Raum zwischen Gütersloh- Nienburg und Fallingbostel. Darunter waren einige recht selten in Deutschland zu sehende Fahrzeuge der British TA (Territorial Army). In Nienburg/Weser zog für einige Zeit der Stab der Danish Reaction Brigade (DRB) in die verlassene Assaye Barracks unter, welche bis 1996 noch die Heimat des 21 (UK) Engineer Regiments war. Das dazugehörige mobile Feldhospital der Dänen baute seine Zelte und Container auf dem TrÜbPl Bergen/Hohne unweit vom Lager Höllenberg auf. Leider konnte aber auch ich nur abschließend feststellen, dass ich von den in der Übungsanmeldung angekündigten 160 Kettenfahrzeugen nicht ein einziges gesehen habe. Insgesamt sind ca. 115 analoge Photos.

Wer hätte das einmal gedacht, dass wir selbst „Kleinstübungen“ mal vermissen werden. Jahrelang war es – man könnte fast sagen – eigentlich schon britische Tradition, dass das britische Flugabwehregiment 12 Regiment Royal Artillery aus Sennelager mindestens ein bis zwei Mal im Jahr mit seinen Flugabwehrpanzern vom Typ SP HVM Stormer die Übungen „Flying Rhino“, „Winter Dart“ oder „Flying Dart“ im zivilen Gelände rund um Paderborn abhielt. Immer wieder wurden dieselben Verfügungsräume angefahren, wie z. B. die ehemalige HAWK-Anlage der Bundeswehr auf der markanten Erhöhung dem Quast bei Diemelstadt/Rhoden. Aber auch die Stellungsräume auf den Anhöhen bei Auenhausen sowie bei Adorf unweit des Diemelsees erfreuten sich großer Beliebtheit. Meist handelte es sich um kleinere Gefechtsübungen, die nicht über den Batterielevel hinausgingen. Nur selten befanden sich mehr als zwei Batterien gleichzeitig im Gelände. Um so erstaunlicher ist es, dass trotz der meist recht überschaubaren Größe, die Übungen dennoch einen Jahreshöhepunkt darstellten, nicht allein deswegen, weil endlich mal wieder britische Kettenfahrzeuge im zivilen Terrain zu sehen waren, sondern auch häufig beteiligten sich andere Nationen (DK, NL, USAF oder NATO) mit Soldaten und Gerät an dieser Übungsreihe. Neben den Aktivitäten am Boden, waren zeitweise auch im Luftraum des Übungsgebietes verschiedene Kampfflugzeuge der Bundeswehr oder anderer NATO-Partner zu sehen, die bisweilen auch im Tiefstflug über die Flugabwehrstellungen hinwegdonnerten. Aber auch Hubschrauber vom britischen Army Air Corps kamen zum Einsatz. Insgesamt sind ca. 95 analoge Photos verfügbar. 

 

Daten zur FTX „Flying Rhino 1/99

 

Übungszeitraum: 12.04. – 23.04.1999

Beteiligte Soldaten: 125

Beteiligte Einheiten:

  • 12 Regiment Royal Artillery (UK)
  • 105 Luchtdoelattileriebatterij (NL)
  • 11 Luchtverdedingscompagnie (NL)
  • Forward Aircontrollerteams (FAC) der USAF
  • FAC vom 4. LVMBT (DK)

Beteiligte Radfahrzeuge: 38

Beteiligte Kettenfahrzeuge: 12

Beteiligte Hubschrauber: 4 (2 x Gazelle und 2 x Lynx)

Übungsraum: Adorf – Korbach – Wolfhagen – Bad Arolsen - Marsberg

Im September 1999 fand die multinationale PfP-Übung „Baltic Triangle“ auf dem TrÜbPl Schwarzenborn/Knüll statt. Ausrichter war das Wehrbereichskommando VII und die 13. Panzergrenadierdivision. Das Manöver war überwiegend als Stationsausbildung angelegt und eine Station wurde in der Ortschaft Schwarzenborn eingerichtet. Dort sollten am 10.09.1999 fiktive Wahlen in einer konfliktträchtigen Enklave durchgeführt werden. Für den reibungslosen Ablauf der Wahlen, wurde das MNBN (Multinational Bataillon) in die Ortschaft Schwarzenborn verlegt, um dort durch massive Präsenz („show of force“) etwaige Konflikte zu unterbinden. Insgesamt beteiligten sich an dem Manöver ca. 1.200 Soldaten mit 110 Rad- und 5 Kettenfahrzeugen, wovon ca. 600 Soldaten durch die PzGrenBrig 38 gestellt wurde und die andere Hälfte durch Soldaten aus Dänemark, Estland, Litauen und Lettland sowie einigen polnischen Beobachtern. Als Übungsraum war Bad Wildungen – Melsungen – Rotenburg/Fulda – Hersfeld – Alsfeld und Stadtallendorf angegeben.Insg. sind ca. 130 analoge Bilder verfügbar inkl. einer Feldzeitung und einer Pressemitteilung.

Im Jahr 2000 wurde die vorweihnachtliche Idylle in der Norddeutschen Tiefebene durch etliche Kettenfahrzeuge im Rahmen einer binationalen Artillerieübung mit 1.300 Soldaten, 300 Rad- und 70 Kettenfahrzeugen namens „Rösselsprung“ erschüttert. Am frühen Morgen des 10. Dezembers marschierte das Artillerieregiment 5 inklusive der Unterstützungselemente der U.S. Divisional Artillery (1st AD) A-Battery, 1-94F aus Idar-Oberstein und der V-Corps Artillery, (41st FA BDE) C-Battery 1F27 aus Babenhausen vom Truppenlager Trauen in die jeweiligen TAAs (Tactical Assembly Areas) im Bereich Schwarmstedt, Brelingen, Mellendorf, Rodewald und Steimbke. Das Manöver „Rösselsprung 2000“ endete am 13. Dezember. Leider marschierten einige Marschpäckchen der beteiligten Verbände bei Nacht und der einsetzende Regen am Tag verhinderte eine zufriedenstellende Ausbeute. Daher konzentriert sich mein Querschnitt auf die Marschszenen zwischen Trauen und in der Ortschaft Winsen an der Aller sowie im Verfügungsraum bei Rodewald. Insgesamt sind 45 Fotos verfügbar.